Fakultät Maschinenbau :: FHWS

Hochschule für angewandte Wissenschaften

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Kraftwerkstechnik

Thermohydraulik-Versuchsstand

Der Versuchsstand erlaubt es, ein Rohrleitungssystem in Originaldurchmesser unter verfahrenstechnisch realen Randbedingungen zu betreiben, um so eine größtmögliche Übertragbarkeit der Messungen auf die Randbedingungen in einem Kraftwerk zu gewährleisten. Verschiedene Messstreckensegmente mit unterschiedlichen eingebrachten Korrosionsstellen können dabei eingebaut und thermographisch bzw. mittels Ultraschall untersucht werden. Bei weiterführenden Betrachtungen können auch Versuche zur elektromagnetischen Verträglichkeit der Prüfverfahren am Rohrleitungsversuchsstand durchgeführt werden.

Thermohydraulik-Versuchsstand in der Bauphase

Beschreibung der verfahrenstechnischen Komponenten des Versuchsstandes:
Der Versuchsstand ist ein Wasserkreislauf, dessen primärer Zweck es ist, ein Rohrleitungssegment in der Messstrecke mit Wasser bei kontrollierten Randbedingungen (Wassertemperatur, Temperaturtransienten, Strömungsgeschwindigkeit) zu speisen. Mit dem Aufbau können verschiedenste Anlagenparameter und -kennlinien untersucht werden.  Die Anlage kann parallel mit thermohydraulischen Systemcodes (z.B. ATHLET oder RELAP) abgebildet und das Verhalten simuliert werden. Die Messdaten der Anlage liefern dabei die Basis für die Verifikation der genannten Programme bzw. der in Ihnen implementierten Modelle.

Klimagerät

Klimagerät (Abdeckung entfernt)

Zur Analyse von Kältemaschinen steht ein mobiles Klimagerät mit 2,2 kW Kühlleistung zur Verfügung. An dieser Anlage wurden Temperatursensoren zur Temperaturmessung an den Prozesseckpunkten angebracht. Der zugrunde Kreisprozess kann damit analysiert und bewertet werden. Zusätzlich kann mit einem Energiemessgerät der aktuelle Leistungsbedarf des Klimagerätes in den verschiedenen Lastzuständen ermittelt werden.

Kühlturm

Kühlturm

Mit Hilfe des Wasserkühlturms kann der Wärme- und Massenübergang am Übergang von Flüssigkeit zu Gas verdeutlicht werden. Außerdem wird die Massenerhaltung anhand der Verdunstungskühlung von Wasser in Luft und die Energieerhaltung anhand des Wärmeaustauschs zwischen Wasser und Luft veranschaulicht. Der Kühlturm mit angebrachten Messinstrumenten ermöglicht die Berechnung der Gesamtenergie- und Massenbilanzen.

Klimakanal

Im Klimakanal können alle in einer Klimaanlage möglichen Effekte demonstriert und ausgewertet werden, insbesondere das Verhalten von „feuchter Luft“ und deren Zustandsänderungen. So können weiterhin alle auftretenden Energieübertragungen dargestellt und gemessen werden, wie zum Beispiel der Zustand der Luft vor und nach verschiedenen Prozessen, die Energieübertragungsrate oder die Drücke und Temperaturen des Kältemittels.

Klimakanal