Auslandsaufenthalte

Auslandserfahrung vorweisen zu können, wird immer wichtiger. Viele Firmen operieren global, und selbst lokale Unternehmen müssen mit Kunden oder Zulieferfirmen kooperieren, die im Ausland sitzen. Daher sind interkulturelle Erfahrung und Fremdsprachenkenntnisse nicht nur für zukünftige Führungskräfte, sondern häufig auch für Sachbearbeitende wichtig. Abgesehen von diesem beruflichen Aspekt ist ein Auslandsaufenthalt aber auch spannend und meist mit viel Spaß und einer Fülle von neuen Eindrücken verbunden. Die Freiheit, die Studierende im Ausland genießen, werden sie später bei beruflichen Einsätzen nicht mehr haben.

Es gibt viele Wege ins Ausland. Sie können während Ihres Studiums das Praktikum im Ausland absolvieren, an Summer- oder Winter-Schools teilnehmen, ein oder zwei Semester an einer ausländischen Hochschule studieren oder die Bachelorarbeit im Ausland anfertigen. Bei einem Auslandsstudium sollte angestrebt werden, die erbrachten Leistungen auf das Studium an der FHWS anzurechnen. Insbesondere die technischen Wahlpflichtmodule (FWPM), die nicht‐technischen Wahlpflichtmodule (AWPM) und die Module der Vertiefungsrichtungen eignen sich dazu, weil in diesen Fällen die an einer ausländischen Hochschule belegten Module nicht mit den Vorlesungen aus dem Studiengang Maschinenbau übereinstimmen müssen. Auch die im Studium vorgesehenen Projekte können an einer ausländischen Hochschule absolviert werden.
Das wichtigste ist zunächst, dass Sie sich rechtzeitig darum kümmern, um Fristen im In‐ und Ausland zu wahren, gegebenenfalls Fördermöglichkeiten ausschöpfen zu können - und vor allem, um die Anrechenbarkeit der ausländischen Leistungen schon im Vorfeld (also vor dem Auslandsaufenthalt) zu klären und Ihren Studienverlauf an der FHWS entsprechend anzupassen.

Die folgenden Seiten sollen Ihnen hierzu einen Überblick geben.