Die Fakultät Maschinenbau ist Finalist des vierten VDMA-Hochschulpreis „Bestes Maschinenhaus 2019“

19.09.2019 | Pressemeldungen, Allgemeine Meldungen
Gefördert wird mit der Auszeichnung die Realisierung neuer Lehrangebote zu mehr Studienerfolg im Bereich Industrie 4.0

Zum vierten Mal lobt der VDMA (Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau e.V.) seinen mit 125.000 Euro dotierten Hochschulpreis aus mit dem diesjährigen Motto „Innovation in der Lehre für Industrie 4.0“. Bei einer Rekordbeteiligung von Hochschulen hat die hochkarätig besetzte Jury unter 38 eingegangenen Bewerbungen vier Hochschulen für die Endrunde nominiert. Unter den Preisträgern ist die Fakultät Maschinenbau der Hochschule Würzburg-Schweinfurt (FHWS), die nach 2017 erneut für ihre Konzepte in der Ingenieurausbildung ausgezeichnet wird. Dies unterstreicht die hohe Qualität und Aktualität des Maschinenbaustudiums an der FHWS nachdrücklich. Am Dienstag, 29. Oktober, wird im Rahmen der Preisverleihung in Berlin ein Sieger zum „Besten Maschinenhaus 2019“ gekürt werden.

Die weiteren drei Finalisten sind die Hochschule Bochum, die Hochschule Kempten sowie die TU München. 21 Juroren aus Industrie, Hochschulen, Verbänden und Initiativen sowie Politik haben vier Konzepte für innovative Lehrangebote im Hinblick auf die zukünftigen Herausforderungen der industriellen Produktion (Industrie 4.0) sowie der digitalen Transformation ausgewählt, in denen Studieninhalte, Lehr- und Lernformen kompetenzorientiert sind. Der Hochschulpreis – 65.000 Euro für den Sieger und jeweils 20.000 Euro für die drei weiteren Finalisten – ist der höchst dotierte Lehrpreis für die Ingenieurwissenschaften in Deutschland.

Die Fakultät Maschinenbau der FHWS hat sich mit einem projekt- und praxisorientierten Konzept am Wettbewerb beteiligt, das im Rahmen einer Modell- bzw. Konzeptfabrik c-factory alle Schritte einer vernetzten Produktion praktisch und anschaulich abbildet, d.h. von der Idee für ein Produkt über die Entwicklung, die Konstruktion bis hin zur computergestützten Produktion und den Service beim Kunden. Die Studierenden bearbeiten diese Punkte in kleinen Projektgruppen an praktischen Beispielen selbständig und bekommen damit die notwendigen Kompetenzen für die digitale Transformation hin zur Industrie 4.0 und dem Internet der Dinge. Die Projektinhalte sind in enger Kooperation mit Unternehmen ausgewählt und sichern damit die Zukunft der Region als wettbewerbsfähiger Produktions- und Industriestandort.

Im „Maschinenhaus“ berät und unterstützt der VDMA ingenieurwissenschaftliche Fachbereiche und Fakultäten des Maschinenbaus, der Elektrotechnik und der Informatik, um den Studienerfolg zu verbessern. Damit soll den hohen Studienabbruchquoten in ingenieurwissenschaftlichen Studiengängen entgegengewirkt und ein qualitativ hochwertiges Ingenieurstudium sichergestellt werden. Das „Maschinenhaus“ unterstützt als Plattform für innovative Lehre die Hochschulen bei der Weiterentwicklung ihrer Lehre und vernetzt Hochschulen, Politik und Unternehmen. Die FHWS engagiert sich im Qualitätspakt Lehre mit dem Projekt BEST-FIT mit dem Ziel, die Bestehensquoten sowie die Praxisfitness der Studierenden zu erhöhren.

Weitere Informationen zum Maschinenhaus finden Sie auf der VDMA-Homepage.

(FHWS / Klein)